Di. 24. Jun 2008...9:34

The Weather Underground – Documentary 2003

Zu den Kommentaren

Weatherman, known colloquially as the Weathermen and later the Weather Underground Organization, was a violent Americanradical left organization. The group, which organized a riot in Chicago in 1969 and bombed buildings in the 1970s, was founded in 1969 by leaders and members who split from the Students for a Democratic Society (SDS).(Wikipedia)

The Weather Underground - Doku 2003

Nach einer im Oktober 1969 von den Weathermen in Chicago organisierten Demonstration („Days of Rage“) gegen den Vietnamkrieg, die in heftigen Straßenschlachten mit der Polizei sowie einem Toten endet, erklären sie 1970 dem Staatsapparat den Krieg und gehen in den Untergrund. Auslöser dafür ist die Tötung des Vorsitzenden der Black Panther in der Sektion von Illinois, Fred Hampton, durch die Polizei. Dies führt in den folgenden Jahren zu einer Serie von Bombenanschlägen auf staatliche, vor allem auf militärische und polizeiliche Einrichtungen, bei der allerdings nie Personen getötet werden.
Aufgrund feministischer Einflüsse erfolgt 1970 die Umbenennung in das geschlechtsneutrale Weather People, später in Weather Underground. In den 1970ern sind die Weather People vor allem in der Drogen-Subkultur aktiv und beeinflussen dort die Yippies. Spektakulärste Aktion ist hierbei die Befreiung des LSD-Professors Timothy Leary aus dem Gefängnis 1970. (Wikipedia)

- THE WEATHER UNDERGROUND -

a film by Sam Green and Bill Siegel

 


 


 


 

 

 


 


 


 

Die späten 60er und frühen 70er: Zeit des Aufruhrs, Zeit von Studentenprotesten, Zeiten der Revolution. Auch in den USA ist die Situation angespannt. Hier stellte wohl der Vietnamkrieg die stärkste Motivation für Proteste und Wut gegen die Regierung dar. Doch bereits vor Kriegsbeginn zählte die „SDS“ (Students for a Democratic System) Hunderttausende Mitglieder. Ziel war es durch friedvolle Demonstrationen, nach Martin Luther Kings Vorbild, die Gesellschaft aufzurütteln und das System zu verändern. Mit Beginn des Krieges in Vietnam schieden sich jedoch bei SDS die Geister. Eine Gruppe von gewaltbereiteren jungen Männern und Frauen löste sich von der Studentenbewegung und schloss sich zu den „Weather Men“ und „Women“ zusammen. Unter dem Slogan „Bring the war home“ war es ihr Anliegen alle Amerikaner wachzurütteln und den Krieg gegen Vietnam zu stoppen. Hierbei zögerten sie nicht Anschläge auf Militäreinrichtungen, Polizeidepartments und Regierungseinrichtungen zu verüben. So entwickelte sich aus der Studentenbewegung eine militante Gruppe, deren Mitglieder schließlich vom FBI verfolgt in den Untergrund fliehen mussten.  

Almut Jürgens zum Doku-Film „The Weather Underground“ von Sam Green & Bill Siegel 2003

Der Film „The Weather Underground“ ist bei Sam Green zu beziehen

- FREE DAVID GILBERT! -

David Gilbert is among the longest held anti-imperialist political prisoners in the world. A leader of the 1968 Columbia University student strike and within students for a Democratic societry, in the 1970s David joined the Weather Underground Organization and worked within the clandestine struggle throughout the decade. Along with others, he was convicted on a conspiracy charge for his participation in a Brinks truck hold-up aiming to raise funds for the Black Liberation Army in 1981. He is currentkly serving a seventy five year sentence without possibility of parole. (full text here)

More on David Gilbert:

David Gilbert, Political Prisoner

Political Prisonners in the US:

CERTAIN DAYS: the 2008 Freedom for Political Prisoners Calendar

The Freedom Archives

Writings by David Gilbert:

Book:

No Surrender: Writings From An Anti-Imperialist Political Prisoner

Pages:

 

Zum Lesen:

Ron Jacobs

Woher der Wind weht

Eine Geschichte des Weather Undergound

   

192 Seiten, ca. 20 Abbildungen, 29,80 DM, 27,50 sFr, 218 öS

»Die Weathermen werden in der linken Literatur über die Neue Linke in den USA zwar oft erwähnt, meines Wissens existierte bisher aber weder in den USA noch sonstwo eine zusammenfassende historische Darstellung dieses Versuchs von weißen US-amerikanischen Linken, in der Illegalität einen anti-imperialistischen Widerstand aufzubauen … dankenswerter Weise verzichtet der Autor auf Schlüsselloch-Tratsch, sondern bietet einen knappen, verständlich geschriebenen Überblick.« (ak)

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