Sicher ist das bürgerliche „Facts“ nicht der Ort um Positionen der Roten Fabrik zu diskutieren! Egal, ich finde den Inhalt der Kritik hier recht sachlich:
Diskussion dazu auf indymedia:
- Sizzla-Konzert: Sagt eure Meinung vor Ort!
- Reitschule Bern: Brief an Rote Fabrik gegen Sizzla-Konzert
- Rote Fabrik und Heterosexismus
Stellungsnahme der Roten Fabrik zum Sizzla-Konzert:
Kampagne „Stop Murdermusic“

2 Kommentare
Mo. 26. Mai 2008 um 13:42
Wenn wir Schwulen diesen „Rote-Fabri-Heteros“ so wenige menschlich wert sind, dann frage ich mich, wozu die Schwulenbewegung in den letzten 30 Jahren auf die Strasse gegangen ist!
Do. 29. Mai 2008 um 21:42
ich frage mich was die Rote Fabrik selber im nach-hinein dazu denkt. hat sich sizzla an die vorgegebenen regeln gehalten? hat das publikum was von der kritik mitbekommen? werden sie derart umstrittene musiker weiterhin veranstalten?
… ich bin menschenfreund – jedeR hat das recht auf seine/ihre sexualität, das ist klar!
sexismus, homophobie und menschenverachtung ist teil verschiedenster musikrichtungen, die tagtäglich im radio vor sich hin plätschern, oder deren bands total unhinterfragt in ‘zig clubs auftreten.
wer wehrt sich schon gegen hiphopper die dauernd den ausdruck „bitch“ oder „nigger“ benutzen, was soll das andauernde „baby baby“ in r’n'b oder rock’n'roll texten?… ich mag solche scheisse allgemein nicht.
die empörung gegen die rote fabrik scheint mir insofern verfehlt, als dass dieser veranstaltungsort bestimmt NICHT rassistisch, sexistisch oder homophob orientiert ist. zudem hat sich die fabrik kritisch mit dem thema und sich selbst auseinandergesetzt – welche clubs machen das denn überhaupt?
vermutlich hat die rote fabrik mit diesem umstrittenen konzert weitaus mehr zur diskussion zum thema „gay-feindlichkeit“ im reggae/dancehall beigetragen, als wenn sie das konzert nicht organisiert hätte. und das sage ich, obwohl ich abgefucktes macho-verhalten von musikern absolut verachte.
PS: … wenn ich dann mitkriege, wie auf Facts.ch, dem Blog eines rechten Kapitalisten-Heftchens die „political correctness“ vorgeheuchelt und dazu die Rote Fabrik schlecht gemacht wird, frag ich mich ja schon, welches partypeople sich denn da plötzlich für gerechtigkeit stark zu machen vorgaukelt …